Das Schöne am Winter:

G L A T T E I S .

Eben beobachtet, wie es einen Typen mit Kläffer der Länge nach hingelegt hat. Pfoten in den Taschen, Hundeleine lässig um’s Handgelenk gewickelt und wie Max in der Sonne auf dem Glatteis unterwegs.

Rumms. Da lag er wie ein Käfer im Dreck.

Der Winter hat auch seine schönen Seiten.

Beim kackbraunen Nougatarsch …

… schaltet sich das Gehirn erst ein, nachdem sie einen Blogbeitrag geschrieben, veröffentlicht und tagelang öffentlich stehen lassen hat. Dann nämlich fällt ihr ein, ihre privaten und persönlichen Unzulänglichkeiten zu „schützen“.

Auf die Idee, dass ihre Sozialpornos während der „ungeschützten“ Zeit bereits im Netz die Runde machen und dass ein nachträgliches „Schützen“ null Sinn hat, kommt die erst gar nicht.

Die Mobbing-Expertinnen in der Arztpraxis werden sich sehr über die Ausschlafpraktiken und den nervalen Striptease amüsiert haben.

BRAVO!

Weiter so.

Metamorphose

Von der Wursteintopf-Köchin zur Neurotikerin:

Der kackbraune Nougatarsch – von der Kindergarten-Göre in lähmende Ungeduld getrieben, vom Ehemann verspottet und verhöhnt, von den Kollegen gemobbt und von der eigenen Mutter ungeliebt ist drauf und dran, ein Fall für den Kloppi-Doktor zu werden.

Wen wundert’s? Ich habe es ja schon immer geahnt: Die hat zwar alle Tassen im Schrank, aber eben nicht der Reihe nach. So what?! Jetzt sitzt sie in ihrem hinterwäldlerischen Dorf nahe der Maschsee-Metropole und wird von Tag zu Tag depressiver. Wäre sie mal lieber in der Bundeshauptstadt geblieben. Da sind alle gestört. Die wäre dort überhaupt nicht aufgefallen.

Luftfracht

Klima-Gretel sucht nach einem geeigneten und klimafreundlichen Beförderungsmittel zum Weltklima-Bohei in Madrid. Eine Fluggesellschaft hat ihr selbstlos, dafür aber CO²-lastig, einen Freiflug angeboten. Den wird der kleine Schreihals freilich ablehnen. So wie letztens den hoch dotierten Preis für‘s „Lebenswerk“.

Dabei wäre es so einfach, die bezopfte CO²-Bratze ohne große Umstände an ihr Wunschziel zu befördern: Warum nutzt man nicht eine handgefertigte Kanone, steckt die ob ihres exzessiven Veganismus zu klein und zu flachbrüstig Geratene hinein und schießt sie gen Süden? Da kann sie unsere schöne Welt auch gleich mal von Oben begucken, was ihr ja ansonsten versagt bliebe.

Zwangspause

Klima-Gretel ist nun, nachdem Chile die Ausrichtung des Weltklima-RingelbietzmitAnfassen abgesagt hat, sozusagen zum Nichtstun verdammt. Da kennt sich ja aus, wo doch bei ihr und ihren Klima-Schafen das Wochenende bereits am Future-Freitag beginnt.

Wie wollte sie überhaupt nach Chile kommen? Bestimmt mit der E-Karre, die Hasta-la-vista-Arnie ihr großzügig überlassen hat.

Jetzt kann sie endlich mal durchatmen. STOPP! Das geht ja gar nicht. Sie sitzt ja derzeit in Kalifornien, wo überall riesengroße Lagerfeuer brennen, fest. Hoffentlich versengt sie sich ihre Zöpfchen nicht.

Umkehrung

Entspannend gleichmäßig spürt sie meine Kolbenbewegungen tief in sich.
Es ist noch dunkel. Sie spürt meine Wärme behaglich an ihrem Rücken. Mein Arm liegt über ihr, mit der Hand auf ihren Brüsten.
Wohlig kuschelt sie sich enger an mich, reckt ihren Steiß mir entgegen, und genießt die erfüllenden Stöße. Ihr Unterleib reagiert automatisch mit rhythmischen Kontraktionen. Sie ist dabei, noch ein wenig einzudösen …

Plötzlich zeigt die Uhr, dass bereits sechs Uhr durch ist.
Ich drehe mich auf die andere Seite und stehe zügig auf. Sie bleibt noch wenige Minuten liegen, bevor sie ebenfalls das Bett verlässt.

Die Entkräftung der Erschöpften

Es hat schon was Putziges, wenn die ansonsten gefühlsresistente und selbsternannte Anti-Femi-Aktivistin plötzlich und öffentlich zur Mimimi-Heulerin ob der immensen Verantwortung innerhalb der Firma des greisen Ehegesponses mutiert, und sich damit das Mitleid der Verständnis sabbernden Follower-Herde erbettelt. Sag bloß, die braucht Zuspruch in ihrer abgearbeiteten Präpotenz?

Das hat sie jetzt davon. Was lässt sie sich auch von dem Tattergreis dazu überreden, Verantwortung in seiner Dampfmaschinen-Fabrik und später, wenn sein Arsch endgültig erkaltet ist, den kompletten Laden zu übernehmen. Wenn ich mal zwei Minuten Zeit habe, dann werde ich die Alte bedauern.

Die alleinerziehende Ende-Vierzigerin tippt bezüglich des offensichtlichen Leidens der Erschöpften auf Vitamin D-Mangel. Wie mir schein, leidet die selbst wohl auch an nicht wenigen Mangelerscheinungen – ganz besonders und vor allem im obersten Viertel.

Wer das Eine haben will, muss das Andere fressen.

Danke Klima-Gretel! Danke F4F!

Unsere Tochter, willfähriger Fan von Klima-Gretel und seit kurzem ebenso bezopft und misslaunig dreinblickend, kam gerade – fast bis zur Besinnungslosigkeit laut kreischend, purpurgesichtig und mit wässrigen Augen, als stünde sie höchstselbst vor der UNO-Vollversammlung – von dieser bescheuerten F4F-Schulschwänzerei zurück.
Sie war sauer wie ein Fass voller Spreewaldgurken, weil wir sie (klimaschonend!!) nicht von ihrer die Welt rettenden und die Menschen aufrüttelnden Mission abgeholt haben und sie geschlagene drei Stunden in den Öffis zubringen musste. Wie können wir es wagen …

Beim trockenen, dafür veganen Sojakuchen (nur für sie, wir hatten Käsekuchen) gab´s dann den nächsten Kracher:
Da unser PS-starker SUV Schuld am bevorstehenden Klima-Koller und der verhunzten Zukunft der Puper-Tiere sein soll, darf sie jetzt morgens klimaschonend mit dem Bus zur Schule (der wir heute übrigens vorgeschlagen haben, selbige nicht mehr zu heizen, weil das immer noch mit dem vermaledeiten Öl passiert) fahren. Das ist etwas umständlich, weil der hier nur jede Stunde fährt und sie dann entweder eine Stunde zu früh in der Schule ankommt oder eben zu spät erscheint. Aber Klimaschutz soll ja wehtun. Gleiches gilt selbstverständlich für den Heimweg. Da unterstützen wir sie natürlich so gut wir können. Wir wollen schließlich, dass unser Kind glücklich und zufrieden aufwächst und einer goldenen Zukunft entgegengeht. Wie können wir es wagen …

Mit dem Fahrrad will sie nicht fahren – wegen der vielen alpenhohen Berge und Steigungen hier – und außerdem ist ja bald Winter … Es sei denn, sie bekommt zum Fest des Konsums der Liebe ein E-Bike. Wir haben selten so gelacht. Wie können wir es wagen …
Auf mein Erstaunen „Fest der Liebe? Weihnachten? Das ist doch voll anti-öko, all die bunten Lichter und erst der CO²-Ausstoß der Kerzen!“ kam dann schon der erste prä-pubertäre Protest, der ihrer Trotzphase zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr erstaunlich ähnelte.

Und wie jetzt … „E-Bike“?
Weiß das Fräulein Tochter nichts über die verwüsteten Landschaften, die bei der Gewinnung seltener Erden für die Akkus entstehen? Braucht sie etwa Nachhilfe in Sachen Weltklima-Rettung?

Jetzt sitzt sie oben in ihrem Zimmer bei gemütlichen 8 °C Raumtemperatur. Wir haben die Heizung mit Rücksicht auf ihr ökologisches Gewissen schon mal abgeschaltet. Wir wollen schließlich auch unseren persönlichen Beitrag zur Erreichung der ehrgeizigen und hochgesteckten Klima-Ziele leisten. Wie können wir es wagen …
Wahrscheinlich tippt sie sich gerade ihre Finger auf dem I-Phone warm und schleudert wütende WhatsApps über ihre „Scheiß-Eltern“ an ihre Freunde/Innen in die alsbald kollabierende Welt.

Wir haben ihr angekündigt, dass sie dieses I-Phone Punkt 19.00 Uhr los ist.
Denn erstens ist es unverantwortlich – und das sollte sie als Trittbrettfahrer von Klima-Gretel glühende Klimaaktivistin wissen, weiter Strom zu verschwenden, nur um nutzlose Konversation zu betreiben und zweitens … siehe Lithium-Gewinnung und deren ökologische Folgen.

Ihren Protest gegen diese Enteignung zur Kenntnis nehmend versicherten wir ihr mit zuckersüßer Stimme, dass wir das I-Phone entweder direkt an hungernde Kinder in Afrika schicken oder es verkaufen und den Erlös zur Rettung des südamerikanischen Regenwaldes spenden würden.

Aber so richtig lustig wird´s ab Montag werden:
Da tauschen wir ihre Marken-Klamotten gegen mit Jute, Wolle und Hanffaser gewebte Sachen aus. Ihre Nikes mit Plastiksohle werden gegen holländische Holztreter ersetzt. Wie können wir es wagen …

Wenn sie dann immer noch wie ein Beatles-Groupie der 1960er Jahre kreischt, hat sie zwei Möglichkeiten:
1. zu erkennen, welchen hirnlosen Öko-Faschisten sie da gerade aufliegt oder
2. zu erkennen, welchen hirnlosen Öko-Faschisten sie da gerade aufliegt.

Danke Gretel!
Du hast uns inspiriert, wie es in Erziehungsfragen sonst wohl niemand geschafft hätte.

Gerade haben wir zum Töchterchen hochgerufen: „Wir FAHREN jetzt zu McDonalds in den ersten Fastfood-Tempel am Platze, willste mit?“ Sie hat’s wohl nicht gehört. Kein Wunder bei dem noch immer andauernden Kreisch-Anfall.
Wir hoffen, das hysterische Geschrei hat aufgehört, wenn wir zurück sind. ^^